Netatmo Regensensor – der erste Eindruck

Heute ist der bestellte Netatmo Regensensor eingetroffen. Nach fünf Tagen wurde das neueste Produkt aus dem Haus Netatmo mittels Spedition pünktlich geliefert. Trotz WM Auftaktspiel der Deutschen Nationalmannschaft wollte ich das neues Modul schnell in Betrieb nehmen und die ersten Eindrücke sammeln.

Beim auspacken drang ein Klappergeräusche aus der Verpackung was sich aber nach genauerer Untersuchung nicht als Defekt herausgestellt hat. Die Niederschlagsmenge wird über eine kleine Wippe gemessen die, bedingt durch den Aufbau der Wetterstation, ein leichtes Klappern verursacht.
Dennoch macht der Regensensor im Gegensatz zu den aus Aluminium gefertigten Innen- und Außenmodulen einen etwas klapperigen Eindruck. Er ist komplett aus Plastik gefertigt und damit gut für den Außeneinsatz geeignet ist. Ich bin aber sehr gespannt wie das Modul nach einem Jahr aussieht wenn sich Sonne, Regen, Schnee und Eis am Plastikgehäuse zu schaffen gemacht haben. Zur Befestigung stehen zwei kleinere Löcher im Unterteil des Gehäuses sowie ein Gewinde für die Befestifung auf einem Stativ zur Verfügung.

Der wackelige Eindruck machte sich auch bei der Inbetriebnahme bemerkbar. Das Modul wird mit zwei AAA Batterien ausgeliefert. Diese sind bereits im Modul eingesetzt und der Kontakt wird nur durch einen Plastikstreifen verhindert. Um das Modul zu aktivieren muss dieser Streifen entfernt werden wobei man das Modul erst mal auseinander nehmen muss. Das Zusammensetzen erweist sich als kleines Puzzle denn das trichterförmige Oberteil passt nur in einer Stellung auf das Unterteil in dem die Wippe und die Elektronik verbaut ist. Ist alles richtig miteinander verbinden sitzen Ober- und Unterteil fest zusammen.

Die Installation des neuen Regensensors in das bestehende Netwerk der Wetterstaton verlief nach dem herunterladen des neuen Netatmo Modulmanagers unkompliziert wie bereits die Installation der Zusatzmodule. Es ist leider etwas störend, dass immer zur Installation eines neuen Moduls das Hauptmodul an einen Rechner mit USB angeschlossen oder in eine Art Bluetooth-Konfigurationsmodus versetzt werden muss. Bei mir steht das Hauptmodul auf einem Schrank im Kinderzimmer. Da macht die Installation eines neuen Moduls nicht immer Spaß und ist mit etwas Aufwand und Kletterei verbunden.

Nach der Installation war der Regensensor sofort bereit um Daten zu liefern. Also schnell an die frische Luft mit dem Modul. Laut beiliegender Zeichnung soll das Modul 3 Meter vom Haus und von Bäumen etc. entfernt stehen. Mein Modul sollte auf dem Dach seinen Platz finden und am Laufgitter des Schornsteinfegers befestigt sein. Leider bekam ich mit diesem Standort keine Verbindung zum Hauptmodul was ca. 6 Meter Luftlinie durch den Dachboden bis in das Kinderzimmer sind. Auch mit einem anderen Standort auf dem Hof hatte ich kein Glück. Es kommt mir so vor, dass die Reichweite für ein Außenmodul mit spezifischen Standortanforderungen eher gering ist. Die in der Spezifikation angegebenen 100 Meter Reichweite konnte ich im ersten Test nicht bestätigen. Ich werde aber weiterhin ausprobieren ob eventuell das Trittgitter den Empfang negativ beeinflusst und den Standort auf dem Dach weiter bevorzugen.

Als Notlösung habe ich das Modul erst einmal über Nacht frei auf den Hof gestellt und hoffe auf die ersten Niederschläge. Ich bin gespannt welche Regenmenge notwendig ist um die Benachrichtigung über beginnenden Regen auszulösen.

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